Welcome to Mumbai

 

Finally, after a long time, I have gotten the chance to splice the whole material I collected on my trip to India. I would like to emphasise, however, that I am a photographer and not filmmaker, but I have given my best shot to make it as enjoyable as possible for you.

For those of you, who have never been to India, you will definitively get a feel for how it was like since I had my GoPro run along during the time that I captured pictures in order to bring you even closer to the people.

Lean yourself back with a cup of Chai Tee or whatever is good for you and if you liked it feel free to share it with your virtual or real friends. Don’t let the first minutes deceive you!

With Love, Linus Ma

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Berlinale Open Screening (13.March.2017)

Fragebogen zum „Open Screening“-Film des Monats,

präsentiert auf www.berliner-filmfestivals.de

 

  1. Worum geht es in deinem Film?

In diesem Film verschmilzt das Video mit dem Foto und die Entstehung einer Momentaufnahme wird gezeigt.

 

  1. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Vieler meiner Freunde und Kunden wussten das meine Fotos zu 99% auf meinen Reisen entstehen und wollten einfach mal wissen wie denn die Menschen so reagieren, da ich ja schon ziemlich nah an ihnen dran bin und auch von meinem Erscheinungsbild her (viele Tattoos).

 

  1. Wie wurde gedreht?

Das meiste Material stammt von meiner GoPro Hero 4+ die oben auf meiner Analogen Canon A1 befestigt wurde. Ein paar Stadtszenen hab ich mit meiner kleinen Canon PowerShot ELPH 340 HS noch gefilmt.

 

  1. Wie war die Arbeit am Film?

Ich arbeite in den häufigsten fällen alleine genauso wie bei diesem Film und werde von niemanden gesponsert oder der gleichen. Der eigentliche Plan war es einen 3-5min Film zu schneiden, aber bei der Auswertung des Materials wurde mir schnell klar das dies weit nicht reicht um alles zu zeigen. Die Musik machte mir ein alter Schulfreund der schon immer gerne Beats gebastelt hat, aber geschnitten habe ich alles komplett alleine… Ich wollte mich selbst etwas reinfuchsen da ich so etwas noch nie vorher gemacht hatte.

 

  1. Wo wurde der Film bislang gezeigt und wo wird er in Zukunft zu sehen sein?

Der Film war in erster Linie nur für Freunde gedacht und im nachhinein wo ihn nun immer mehr sehen würde ich auch zwei bis drei Sachen verändern wie z.B. eine Farbkorrektur, Voice-Over (Ich spreche zu den Bildern) und 1-2 Schnitte am Anfang des Films.

 

  1. Du bist in erster Linie als Fotograf tätig. Wie unterscheidet sich für dich die künstlerische Arbeit im Bereich Fotografie zu der im Bereich Film?

Also das was ich bis jetzt nur sagen kann ist das du beim Filme machen wesentlich mehr Technik benötigst und beherrschen musst, genauso wie beim Schneiden. Das alles kostet dich viel mehr Zeit was ich aber auch sehr schön fand, da ich gerne die Vorschritte gesehen habe wie der Film zum ganzen wurde.

 

  1. Wie bist du zum Fotografieren, bzw. zum Filmemachen gekommen?

Das Fotografieren kam mit meinen Reisen in 2012. Ich arbeitete damals noch in einen der besten Clubs von Berlin und verreiste jeden Monat nebenbei in ein anderes Land. Meine Fotos waren keine typischen Touristen Bilder sondern immer mehr persönlich zum Menschen und deren Kultur verbunden. Das sprach meine Freunde an und das Feedback von den Gästen war gleich, da ich meine Bilder immer auf Facebook hochgeladen habe und manche es somit mitverfolgen konnten. Irgendwann hab ich dann gekündigt und nur noch meine Fotos gemacht. 2012 hatte ich dann das Glück das eines meiner Bilder Viral durch Internet ging was mir dann ziemlich viele Aufträge beschert hat.

Der ein oder andere kennt es unter dem Titel „Wolf in sheap clothes“ aber der Original Titel ist „Graffiti Wall Street“.

 

  1. Sind neue Projekte in Planung?

Wenn mich Leute über zukünftige Projekte fragen wird es immer eine Antwort geben: Images that will move people and get them to think. Images that will stay in their minds. –Linus Ma

Ich möchte definitiv nun endlich mein Fotobuch umsetzen wo ich noch die ein oder andere Unterstützung bräuchte, ansonsten natürlich weiterhin die Welt bereisen vor allem möchte ich in Gebiete wie Jordanien, Iran, Irak & Pakistan. Ich fühle mich zu Ghettos, Slums und der Kriegsfotografie sehr hingezogen, gerne würde ich für ein Magazin irgendwann arbeiten.

 

  1. Wie bist du auf’s Open Screening gekommen und wie war’s für dich, den Film dort zu zeigen?

Mich hat ein Freund darauf aufmerksam gemacht, da er meine Fotos kannte und meinte „Hey Linus, hast du zufällig auch schon mal einen film geschnitten?“ somit bin ich dann um Sputnik Kino gelandet. Ich war anfangs sehr aufgeregt, da dort viele talentierte Leute waren die wesentlich mehr Ahnung von dem ganzen haben als ich, aber als ich dann sah das viele mehr in die Komödien schiene gingen war mein Film eine gute Abwechslung. Alle Besucher waren sehr Still und verfolgten meinen Film, am Ende gab es viele Fragen die ich gerne beantwortet habe und 1-2 Verbesserungsvorschläge die mir zeigten das ich richtig lag in dem was ich selber noch gerne ändern würde.

 

Das Fazit: Ein Erfolg!